Gefühle entdecken

 

Spiele zum Wahrnehmen, Benennen und Annehmen von Gefühlen

Gefühle begleiten uns jeden Tag – mal laut und wild, mal leise und kaum spürbar. Doch nicht immer ist es leicht, diese Gefühle wahrzunehmen oder in Worte zu fassen. Die folgenden Spiele laden Kinder dazu ein, ihre eigenen Gefühle spielerisch zu entdecken, sie zu benennen und anzunehmen. Dabei erfahren sie, dass alle Gefühle erlaubt sind und dass auch die Gefühle anderer Platz haben dürfen.

Gefühlspantomime

Dauer: 30 Min.

So geht’s: Ein Kind wird ausgewählt und in einen anderen Raum gebracht. Die anderen Kinder suchen sich jeweils eine:n Partner:in und suchen sich ein Gefühl aus. Ein Kind soll das Wort des Gefühls sagen und das andere eine passende Bewegung dazu machen. Danach sollen sich die Kinder im Raum zufällig verteilen. Das rausgeschickte Kind wird nun wieder hereingerufen. Dieses soll dann versuchen, die verschiedenen Paare zu finden, indem es auf ein Kind zeigt und dieses entweder das Wort sagt oder die Bewegung macht.

Variation: Statt einer Bewegung kann auch eine Situation geschildert werden, bei der das gesuchte Gefühl erkannt werden kann.

Gefühlstanz

Dauer: 10 Min.

Du brauchst: Musikbox und Handy/Radio

So geht’s: Zuerst werden Gefühle und dann die jeweiligen Bewegungen dazu ausgemacht. Bei „Freude“ könnte zum Beispiel „hüpfen“ die Bewegung sein. Danach wird die Musik eingeschaltet und die Kinder laufen im Raum herum bzw. tanzen dazu. Sobald die Musik stoppt, ruft ein:e Leiter:in ein Gefühl und die Kinder sollen die passende Bewegung dazu machen.

Variation: Das Kind, das als letztes die Bewegung durchführt, wird ausgeschieden und es gewinnen die, die als letztes übrigbleiben.

Gefühlsbilder

Dauer: 30 Min.

Du brauchst: Papier, Stifte, Holzfarben, evtl. Wasserfarben

So geht’s: Es wird den Kindern die Frage gestellt, welche Farbe ihre Gefühle haben. Danach dürfen die Kinder malen. Dabei sollen sie keine Figuren oder Gegenstände malen, sondern ihre Gefühle mit verschiedenen Farben darstellen.

Gefühlsluftballone

Dauer: 20 Min.

Du brauchst: Luftballone, Musikbox/Radio, Klebestreifen, Stift und Papier

So geht’s: Zunächst werden die Luftballone aufgeblasen. Auf jeden wird nun mit Klebestreifen, Stift und Papier ein Etikett geklebt, auf dem ein Gefühl steht. Die Kinder verteilen sich im Raum und die Musik fängt an zu spielen. Dabei spielen die Kinder mit den Luftballonen, da sie nicht auf den Boden fallen dürfen. Sobald die Musik stoppt, soll jedes der Kinder einen Luftballon fangen. Der Reihe nach erzählt nun jedes Kind, welches Gefühl auf dem Luftballon steht und schildert eine Situation, in der es schon einmal dieses Gefühl erlebt hat.

Variation: Es können auch weniger Luftballone als Kinder sein, dann haben die Kinder mehr Spaß, die Luftballone als Erstes zu fangen.

Von: Miriam (Mitglied im Arbeitskreis Redaktion), Januar 2026

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